Öffentlicher Dienst: Verführung der Unschuldigen

Cabin Fever

Hi, I’m sending you warm greetings from Berlin. I don’t know if you remember me—or us. Alexandra and I lived in Toronto from 2014 to 2018 and visited Cabin Fever quite often. We played the pinball machines, listened to the great music, and shared plenty of beers there.

Shortly before we moved back to Germany, we spoke for the first time. I told you that I’m a writer working on a lengthy utopian novel set in three locations, one of which is heavily inspired by Cabin Fever and its unique atmosphere.

The novel was published in German last year. In English, its title would be Seduction of the Innocent.

In the book, Cabin Fever serves as one of the main settings, though I’ve named it Sadie. It’s a haven where young artists gather, have fun, and find happiness—just like the real Cabin Fever. I wanted to immortalize the bar in my writing. While I made a few changes (I transplanted Sadie to Germany’s Ruhr region), many details remain the same: the great music, the layout, the little staircase leading to the pinball machines, the basement restrooms, and the bar with the fridges behind it, right where you used to stand…

Thank you from the bottom of my heart for creating such a special place, and I wish you all the best for the future.

Best, Marc

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He transformed comics

»In the 90s, Joe Matt was famous. He was in newspapers, he was in magazines, he was on TV. Not only was his work shaping the direction of American comics, his influence as an artist was cited by everyone from Matt Grooning to Rivers Cuomo. But somehow by the 2010s, Joe’s work was out of print and he was broke and surviving on day old bagels. How does this happen? Well, Joe Matt is kind of a mysterious guy.«

Mit Sonnenhut und nassen Füßen

Die F.A.Z. hat heute meinen Bericht zum 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen abgedruckt. Als Bonus hier die Schlusspassage, die es nicht ins Blatt geschafft hat: »Am Samstag konnte der Regenschirm endgültig durch den Sonnenschirm ersetzt werden. Vater und Sohn patrouillierten als Mandalorians verkleidet Hand in Hand durch den Stadtpark bei strahlendem Sonnenschein wie in den guten alten Zeiten. Das Gefühl einer Zeitreise konnte man auch in der Heinrich-Lades-Halle, der früheren Heimstatt des Comic-Salons, empfinden, in der die Comicbörse und der Comic-Flohmarkt stattfanden. Gierig umringten die Sammler dort die Stände und wühlten sich durch die Comic-Kisten. Ein Paradies für Nostalgiker und Nerds. Aber nicht nur Comichefte, Alben und Piccolos wurden auf der Börse angeboten, sondern auch Schlumpf-Figuren, japanische Süßwaren und signierte Autogrammkarten von Bud Spencer und Terence Hill. Das Maskottchen des Hauptsponsors des Salons verteilte derweil auf dem Marktplatz fleißig seine Werbeartikel im kräftigen Türkisgrün: Sonnenschutzsprays, Lippenpflegestifte, Strohhüte und aufblasbare Wasserbälle. Am Sonntag endete schließlich der Salon, auf dem sich die Comicszene so präsentierte, wie sie ist. Kindlich verspielt, widerstandsfähig und wachsam. Trotzig, zäh und robust. Häufig knapp bei Kasse und trotzdem die meiste Zeit in bester Laune.«

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Wie Bolle

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Wie Bolle freue ich mich auf den 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und meine Romanvorstellung mit Andreas Platthaus am Freitag, den 5. Juni, im E-Werk (Kellerbühne) – direkt vor Beginn der Max und Moritz-Preisgala. Denn die Atmosphäre auf den bisherigen Salons, das Gewusel in den Messegängen, die Fülle an Ausstellungen und Veranstaltungen und die herzlich-fröhliche Stimmung in der gesamten Stadt besaßen für mich immer etwas Magisches. Diesen Zauber wollte ich auch in »Verführung der Unschuldigen« einfangen. Um so glücklicher bin ich, auf dem CSE26 nun aus dem Roman vorzulesen. Los geht es um 19 Uhr! Der Eintritt ist frei.

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Eine Art Pflicht-Lektüre

Mit Gewinn habe ich Hanspeter Reiters ausführliche und sachkundige Besprechung meines Romans »Verführung der Unschuldigen« auf dem größten deutschsprachigen wissenschaftlichen Onlineportal zur Kinder- und Jugendmedienforschung gelesen. Das Ergebnis seiner Analyse hat mich in seiner Bestimmtheit überrascht und zugleich hocherfreut.

Hanspeter Reiter: Verführung der Unschuldigen. In: KinderundJugendmedien.de. Erstveröffentlichung: 29.04.2026. (Zuletzt aktualisiert am: 29.04.2026). URL: https://www.kinderundjugendmedien.de/kritik/comic-manga-graphic-novel/7689-degens-marc-verfuehrung-der-unschuldigen. Zugriffsdatum: 08.05.2026.

Open Access

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Auf literaturkritik.de fand Werner Jung im März lobende Worte für meinen Roman »Verführung der Unschuldigen«, 8 Tage später für mein Lesebuch. Als Open Access-Publikation lässt sich das Lesebuch nun kostenlos herunterladen. Ich freue mich, wenn das PDF gelesen und der Link geteilt wird!

Link zum Lesebuch: PDF

Wie in guten Serien

»Einmal schildert Marthes Studienfreund (und Nebenaffäre) Kurt seinen Traum von einer sechshundert Seiten langen Graphic Novel, ›die komplex ist, mit vielen Figuren und unterschiedlichen Orten‹. Es ist ein wenig, als beschriebe er mit diesem Comicprojekt, das ›es mit einer guten Fernsehserie aufnehmen kann‹, das poetologische Programm des Romans selbst, der uns auf ebenfalls fast sechshundert Seiten so tief ins eigentlich wenig dramatische Leben seiner Protagonisten eintauchen lässt, dass man heimisch darin zu werden beginnt – wie in guten Serien.«

Oliver Jungen über meinen Roman »Verführung der Unschuldigen« in der heutigen FAZ.

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