Öffentlicher Dienst: Verführung der Unschuldigen

He transformed comics

»In the 90s, Joe Matt was famous. He was in newspapers, he was in magazines, he was on TV. Not only was his work shaping the direction of American comics, his influence as an artist was cited by everyone from Matt Grooning to Rivers Cuomo. But somehow by the 2010s, Joe’s work was out of print and he was broke and surviving on day old bagels. How does this happen? Well, Joe Matt is kind of a mysterious guy.«

Mit Sonnenhut und nassen Füßen

Die F.A.Z. hat heute meinen Bericht zum 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen abgedruckt. Als Bonus hier die Schlusspassage, die es nicht ins Blatt geschafft hat: »Am Samstag konnte der Regenschirm endgültig durch den Sonnenschirm ersetzt werden. Vater und Sohn patrouillierten als Mandalorians verkleidet Hand in Hand durch den Stadtpark bei strahlendem Sonnenschein wie in den guten alten Zeiten. Das Gefühl einer Zeitreise konnte man auch in der Heinrich-Lades-Halle, der früheren Heimstatt des Comic-Salons, empfinden, in der die Comicbörse und der Comic-Flohmarkt stattfanden. Gierig umringten die Sammler dort die Stände und wühlten sich durch die Comic-Kisten. Ein Paradies für Nostalgiker und Nerds. Aber nicht nur Comichefte, Alben und Piccolos wurden auf der Börse angeboten, sondern auch Schlumpf-Figuren, japanische Süßwaren und signierte Autogrammkarten von Bud Spencer und Terence Hill. Das Maskottchen des Hauptsponsors des Salons verteilte derweil auf dem Marktplatz fleißig seine Werbeartikel im kräftigen Türkisgrün: Sonnenschutzsprays, Lippenpflegestifte, Strohhüte und aufblasbare Wasserbälle. Am Sonntag endete schließlich der Salon, auf dem sich die Comicszene so präsentierte, wie sie ist. Kindlich verspielt, widerstandsfähig und wachsam. Trotzig, zäh und robust. Häufig knapp bei Kasse und trotzdem die meiste Zeit in bester Laune.«

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Wie Bolle

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Wie Bolle freue ich mich auf den 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen und meine Romanvorstellung mit Andreas Platthaus am Freitag, den 5. Juni, im E-Werk (Kellerbühne) – direkt vor Beginn der Max und Moritz-Preisgala. Denn die Atmosphäre auf den bisherigen Salons, das Gewusel in den Messegängen, die Fülle an Ausstellungen und Veranstaltungen und die herzlich-fröhliche Stimmung in der gesamten Stadt besaßen für mich immer etwas Magisches. Diesen Zauber wollte ich auch in »Verführung der Unschuldigen« einfangen. Um so glücklicher bin ich, auf dem CSE26 nun aus dem Roman vorzulesen. Los geht es um 19 Uhr! Der Eintritt ist frei.

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Eine Art Pflicht-Lektüre

Mit Gewinn habe ich Hanspeter Reiters ausführliche und sachkundige Besprechung meines Romans »Verführung der Unschuldigen« auf dem größten deutschsprachigen wissenschaftlichen Onlineportal zur Kinder- und Jugendmedienforschung gelesen. Das Ergebnis seiner Analyse hat mich in seiner Bestimmtheit überrascht und zugleich hocherfreut.

Hanspeter Reiter: Verführung der Unschuldigen. In: KinderundJugendmedien.de. Erstveröffentlichung: 29.04.2026. (Zuletzt aktualisiert am: 29.04.2026). URL: https://www.kinderundjugendmedien.de/kritik/comic-manga-graphic-novel/7689-degens-marc-verfuehrung-der-unschuldigen. Zugriffsdatum: 08.05.2026.

Open Access

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Auf literaturkritik.de fand Werner Jung im März lobende Worte für meinen Roman »Verführung der Unschuldigen«, 8 Tage später für mein Lesebuch. Als Open Access-Publikation lässt sich das Lesebuch nun kostenlos herunterladen. Ich freue mich, wenn das PDF gelesen und der Link geteilt wird!

Link zum Lesebuch: PDF

Wie in guten Serien

»Einmal schildert Marthes Studienfreund (und Nebenaffäre) Kurt seinen Traum von einer sechshundert Seiten langen Graphic Novel, ›die komplex ist, mit vielen Figuren und unterschiedlichen Orten‹. Es ist ein wenig, als beschriebe er mit diesem Comicprojekt, das ›es mit einer guten Fernsehserie aufnehmen kann‹, das poetologische Programm des Romans selbst, der uns auf ebenfalls fast sechshundert Seiten so tief ins eigentlich wenig dramatische Leben seiner Protagonisten eintauchen lässt, dass man heimisch darin zu werden beginnt – wie in guten Serien.«

Oliver Jungen über meinen Roman »Verführung der Unschuldigen« in der heutigen FAZ.

Popliteratur in reinstem und besten Sinne

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»Marc Degens’ Buch [ist] Popliteratur in reinstem und besten Sinne. Das Ganze ist amüsant, kenntnisreich und locker aus der Hüfte erzählt. […] Degens hat ein klug kalkuliertes Buch geschrieben, das ironische Einblicke in unsere Oberflächenwelt vermittelt. Und es macht schlicht Spaß beim Lesen.« 

Enno Stahl über »Die Verführung der Unschuldigen« im Büchermarkt (Deutschlandfunk): Audio | Text

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