Mit Sonnenhut und nassen Füßen

Die F.A.Z. hat heute meinen Bericht zum 22. Internationalen Comic-Salon Erlangen abgedruckt. Als Bonus hier die Schlusspassage, die es nicht ins Blatt geschafft hat: »Am Samstag konnte der Regenschirm endgültig durch den Sonnenschirm ersetzt werden. Vater und Sohn patrouillierten als Mandalorians verkleidet Hand in Hand durch den Stadtpark bei strahlendem Sonnenschein wie in den guten alten Zeiten. Das Gefühl einer Zeitreise konnte man auch in der Heinrich-Lades-Halle, der früheren Heimstatt des Comic-Salons, empfinden, in der die Comicbörse und der Comic-Flohmarkt stattfanden. Gierig umringten die Sammler dort die Stände und wühlten sich durch die Comic-Kisten. Ein Paradies für Nostalgiker und Nerds. Aber nicht nur Comichefte, Alben und Piccolos wurden auf der Börse angeboten, sondern auch Schlumpf-Figuren, japanische Süßwaren und signierte Autogrammkarten von Bud Spencer und Terence Hill. Das Maskottchen des Hauptsponsors des Salons verteilte derweil auf dem Marktplatz fleißig seine Werbeartikel im kräftigen Türkisgrün: Sonnenschutzsprays, Lippenpflegestifte, Strohhüte und aufblasbare Wasserbälle. Am Sonntag endete schließlich der Salon, auf dem sich die Comicszene so präsentierte, wie sie ist. Kindlich verspielt, widerstandsfähig und wachsam. Trotzig, zäh und robust. Häufig knapp bei Kasse und trotzdem die meiste Zeit in bester Laune.«

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