Happy Indiebookday

Anlässlich der Veröffentlichung meines Lesebuchs habe ich heute den Text »Nottbeck City Limits« veröffentlicht. Er berichtet von meiner Lesung im Rahmen des Festivals »Zok – Roarr – Wumm!« auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, wo ich aus meinem damals noch unveröffentlichten Romanmanuskript »Verführung der Unschuldigen« gelesen habe. Mit unter anderem Bianca Boer, Patrick Bahners, Stefan Höppner, Dirk Bogdanski und der Gans Gerda, Dank an Muff Potter und Thorsten Nagelschmidt und Grüße an den Vier-Jahreszeit-Park Oelde.

-> NOTTBECK CITY LIMITS

Alte Fotos, neues Buch

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Es ist mir eine Ehre, mein Lesebuch als 148. Band zur Nylands Kleinen Westfälische Bibliothek beisteuern und mich in die zugegebenermaßen recht männerlastige Runde zwischen Klassikern wie Annette von Droste-Hülshoff und Christian Dietrich Grabbe und geschätzten Autoren wie Norbert Johannimloh, Hans Wollschläger, Max von der Grün, Erik Reger oder Wiglaf Droste einreihen zu dürfen.

Das Lesebuch ist mit 146 Seiten prall gefüllt mit zwischen 1993 und 2025 entstandenen, teilweise erstmals veröffentlichten Texten, dazu gibt es zahlreiche Fotos, eine Zeittafel und ein Nachwort von Stefan Höppner. Das alles zum Preis von zehn Euro.

Mein Dank gilt dem Herausgeber Stefan Höppner, dem Initiator der Reihe Walter Gödden, Alexandra Janetzko  für das Coverfoto, allen Fotografen und Verlagen für die Abdruckrechte, dem Aisthesis Verlag und der Nyland-Stiftung.

Flucht nach oben

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Am 30. März 2021 starb Giancarlo DiTrapano im Alter von 47 Jahren. In diesem Jahr, in dem sich sein Tod zum fünften Mal jährt, erscheinen gleich zwei Bücher, die ihn ehren. Zum einen eine Sammlung seiner eigenen Texte, die – herausgegeben von The Giancarlo DiTrapano Foundation for Literature and the Arts – unter dem Titel »Vices« im April erscheint, zum anderen das von vielen ersehnte neue Buch »Fights! von Scott McClanahan, das im Juli bei Rose Books veröffentlicht wird. Für die aktuelle Februar-Ausgabe der Zeitschrift Merkur habe ich über meine erste und einzige persönliche Begegnung mit Gian geschrieben, vor zehn Jahren in der KGB Bar in New York. Anlass war eine New York Tyrant-Lesung mit Chelsea Hodson and Sean Kilpatrick: DOUBLE SUICIDE OR IT WASN’T LOVE.

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Fensterplatz

Die autorenbuchhandlung berlin am Savignyplatz präsentiert in regelmäßigen Abständen in einem ihrer Schaufenster die Lesebiografien von Kulturschaffenden und Autor*innen und fragt nach deren Lieblingsbüchern. Im Januar habe ich die Ehre, das Schaufenster zu bestücken, und hoffe, dass einige Entdeckungen dabei sind. Ich erfreue mich derweil an dem Gedanke, dass mein Roman in dem Schaufenster eine Art Litfaßsäule in Charlottenburg hat – und das auch noch in einem so schönen und kulturell wichtigen Leuchtturm Berlins.

Eine Übersicht der Bücher findet sich zudem HIER.

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Wie in guten Serien

»Einmal schildert Marthes Studienfreund (und Nebenaffäre) Kurt seinen Traum von einer sechshundert Seiten langen Graphic Novel, ›die komplex ist, mit vielen Figuren und unterschiedlichen Orten‹. Es ist ein wenig, als beschriebe er mit diesem Comicprojekt, das ›es mit einer guten Fernsehserie aufnehmen kann‹, das poetologische Programm des Romans selbst, der uns auf ebenfalls fast sechshundert Seiten so tief ins eigentlich wenig dramatische Leben seiner Protagonisten eintauchen lässt, dass man heimisch darin zu werden beginnt – wie in guten Serien.«

Oliver Jungen über meinen Roman »Verführung der Unschuldigen« in der heutigen FAZ.

Popliteratur in reinstem und besten Sinne

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»Marc Degens’ Buch [ist] Popliteratur in reinstem und besten Sinne. Das Ganze ist amüsant, kenntnisreich und locker aus der Hüfte erzählt. […] Degens hat ein klug kalkuliertes Buch geschrieben, das ironische Einblicke in unsere Oberflächenwelt vermittelt. Und es macht schlicht Spaß beim Lesen.« 

Enno Stahl über »Die Verführung der Unschuldigen« im Büchermarkt (Deutschlandfunk): Audio | Text

Ich habe Zeit

Ich habe Zeit, um zu lesen und zwei lange E-Mails zu schreiben.

Ich habe Zeit, einen APuZ-Artikel* auf Bluesky zu teilen 

Ich habe Zeit, um auf Kleinanzeigen nach Comics zu suchen.

Ich habe Zeit, um Staub zu wischen, zu saugen und aufzuräumen.

Ich habe Zeit, um an meinen Texten zu feilen.

Ich habe Zeit, um mir Schachvideos auf Youtube anzuschauen.

Ich habe Zeit, um mir ein Brötchen zu kaufen.

Ich habe Zeit, dieses Brötchen am Küchentisch zu essen.

Ich habe Zeit, die Geschirrspülmaschine auszuräumen und anschließend meinen benutzten Teller hineinzustellen.

Zeit ist mein größter Reichtum.

Ich bin reich.

(* https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/kulturpolitik-2025/573206/kaperung-und-korrektur/)

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