Auf literaturkritik.de fand Werner Jung im März lobende Worte für meinen Roman »Verführung der Unschuldigen«, 8 Tage später für mein Lesebuch. Als Open Access-Publikation lässt sich das Lesebuch nun kostenlos herunterladen. Ich freue mich, wenn das PDF gelesen und der Link geteilt wird!
In jüngster Zeit habe ich mich in drei Texten zum Thema Punk geäußert und dreimal knapp das Thema verfehlt. Für das im März erschienene Punk-Mixtape »Bored Teenagers« schrieb ich über Throbbing Gristles »Discipline« und für das im Mai erscheinende Deutschpunk-Mixtape »Angriff aufs Schlaraffenland« über »Wir müssen hier raus« von Ton Steine Scherben. Der dritte und letzte Text, den ich zu diesem Thema verfasst habe, handelt von dem Debütkonzert meiner Band Doda 1989 am Heinrich-Heine-Platz in Düsseldorf. Die Erzählung ist heute erschienen und auf den Seiten von Neues Deutschland nachzulesen: Doda in Dü.
Anlässlich der Veröffentlichung meines Lesebuchs habe ich heute den Text »Nottbeck City Limits« veröffentlicht. Er berichtet von meiner Lesung im Rahmen des Festivals »Zok – Roarr – Wumm!« auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, wo ich aus meinem damals noch unveröffentlichten Romanmanuskript »Verführung der Unschuldigen« gelesen habe. Mit unter anderem Bianca Boer, Patrick Bahners, Stefan Höppner, Dirk Bogdanski und der Gans Gerda, Dank an Muff Potter und Thorsten Nagelschmidt und Grüße an den Vier-Jahreszeit-Park Oelde.
Es ist mir eine Ehre, mein Lesebuch als 148. Band zur Nylands Kleinen Westfälische Bibliothek beisteuern und mich in die zugegebenermaßen recht männerlastige Runde zwischen Klassikern wie Annette von Droste-Hülshoff und Christian Dietrich Grabbe und geschätzten Autoren wie Norbert Johannimloh, Hans Wollschläger, Max von der Grün, Erik Reger oder Wiglaf Droste einreihen zu dürfen.
Das Lesebuch ist mit 146 Seiten prall gefüllt mit zwischen 1993 und 2025 entstandenen, teilweise erstmals veröffentlichten Texten, dazu gibt es zahlreiche Fotos, eine Zeittafel und ein Nachwort von Stefan Höppner. Das alles zum Preis von zehn Euro.
Mein Dank gilt dem Herausgeber Stefan Höppner, dem Initiator der Reihe Walter Gödden, Alexandra Janetzko für das Coverfoto, allen Fotografen und Verlagen für die Abdruckrechte, dem Aisthesis Verlag und der Nyland-Stiftung.
Am 30. März 2021 starb Giancarlo DiTrapano im Alter von 47 Jahren. In diesem Jahr, in dem sich sein Tod zum fünften Mal jährt, erscheinen gleich zwei Bücher, die ihn ehren. Zum einen eine Sammlung seiner eigenen Texte, die – herausgegeben von The Giancarlo DiTrapano Foundation for Literature and the Arts – unter dem Titel »Vices« im April erscheint, zum anderen das von vielen ersehnte neue Buch »Fights! von Scott McClanahan, das im Juli bei Rose Books veröffentlicht wird. Für die aktuelle Februar-Ausgabe der Zeitschrift Merkur habe ich über meine erste und einzige persönliche Begegnung mit Gian geschrieben, vor zehn Jahren in der KGB Bar in New York. Anlass war eine New York Tyrant-Lesung mit Chelsea Hodson and Sean Kilpatrick: DOUBLE SUICIDE OR IT WASN’T LOVE.
Am Samstag, den 31. Januar 2026, lese ich aus »Verführung der Unschuldigen« in der Ventil Verlagsbuchhandlung in Pankow (Florastr. 34b, 13187 Berlin). Einlass ist 19 Uhr, los geht es um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die autorenbuchhandlung berlin am Savignyplatz präsentiert in regelmäßigen Abständen in einem ihrer Schaufenster die Lesebiografien von Kulturschaffenden und Autor*innen und fragt nach deren Lieblingsbüchern. Im Januar habe ich die Ehre, das Schaufenster zu bestücken, und hoffe, dass einige Entdeckungen dabei sind. Ich erfreue mich derweil an dem Gedanke, dass mein Roman in dem Schaufenster eine Art Litfaßsäule in Charlottenburg hat – und das auch noch in einem so schönen und kulturell wichtigen Leuchtturm Berlins.
»Einmal schildert Marthes Studienfreund (und Nebenaffäre) Kurt seinen Traum von einer sechshundert Seiten langen Graphic Novel, ›die komplex ist, mit vielen Figuren und unterschiedlichen Orten‹. Es ist ein wenig, als beschriebe er mit diesem Comicprojekt, das ›es mit einer guten Fernsehserie aufnehmen kann‹, das poetologische Programm des Romans selbst, der uns auf ebenfalls fast sechshundert Seiten so tief ins eigentlich wenig dramatische Leben seiner Protagonisten eintauchen lässt, dass man heimisch darin zu werden beginnt – wie in guten Serien.«
Oliver Jungen über meinen Roman »Verführung der Unschuldigen« in der heutigen FAZ.
Webseitenbetreiber müssen, um Ihre Webseiten DSGVO konform zu publizieren, ihre Besucher auf die Verwendung von Cookies hinweisen und darüber informieren, dass bei weiterem Besuch der Webseite von der Einwilligung des Nutzers
in die Verwendung von Cookies ausgegangen wird.
Der eingeblendete Hinweis Banner dient dieser Informationspflicht.
Sie können das Setzen von Cookies in Ihren Browser Einstellungen allgemein oder für bestimmte Webseiten verhindern.
Eine Anleitung zum Blockieren von Cookies finden Sie
hier.